Freitag, 25. September 2009

wie kann ich meine seite bei vorübergehender abwesenheit "einmotten" und vor unliebsamen aktivitäten und kommentaren schützen?

die wichtigste sicherheitsvorsorge ist natürlich als verhinderungsmittel gegen hacken der seite: nicht bekanntgeben deiner seiten-mail-adresse:

in der willkommen box findest du die möglichkeit: 
Edit Welcome Message = bearbeite die willkommensnachricht
wenn schon bearbeitet, musst du über "customize my site" gehen
 
hier musst  du eine wichtige einstellung vornehmen:
 
haken RAUS aus der einstellung:  
Show a link to your Profile at the end of your Welcome Message
= Zeige auf der Willkommensnachricht einen Link zu meinem Profil an 
 
wenn du den haken drinlässt, können deine multiply kontakte diesen link sehen und öffnen und er zeigt deine auf multiply verwendete mailaddi an (NUR deine kontakten, aber das muss ja auch nicht unbedingt sein *g*)

und vor allem ein sicheres passwort, das keiner erraten oder gar durch dich selbst wissen kann.

was IST ein sicheres passwort?

http://www.mi.uni-koeln.de/EDV/Doku/Sicherheit_im_Internet/Passwoerter.html

wie kann ich die sicherheit meines passwortes testen?

https://passwortcheck.datenschutz.ch/check.php?lang=de

bitte hier nicht dein richtiges passwort eingeben, sondern nur eins, das genauso aufgebaut ist!!!

darüber hinaus bietet multiply aber noch einige möglichkeiten, die eigene seite zu schützen:

wenn du verhindern möchtest, dass zu deinen blogs oder photos neue comments geschrieben werden, während du abwesend bist, musst du für den zeitraum entweder alles verstecken (unter customize my site und dann "hide" bei blogs, notes, photos, videos etc.) -
nach deiner rückkehr gehst du wieder auf customize und klickst die entsprechenden teile im gelben feld oben über der seite an, dann fallen sie wieder runter und werden sichtbar

und/oder schau mal hier:

http://bernsteinhexesusanne.multiply.com/journal/item/125/125

da gibt es auch einstellungsmöglichkeiten, wer überhaupt was sehen kann auf deiner seite.

radilkaler vorgehen kannst du unter: my account >>> posting options:

wenn du da bei "advanced postings" (voreinstellung für postings) auf yes klickst und bestätigst, bekommt niemand in der inbox angezeigt, dass neue postings vorhanden sind, niemand kann einen kommentar abgeben, (weder in blog noch bei fotos) und keine fotos und videos von deiner seite runterladen.

unter default settings (grundeinstellungen) kannst du auf individuals klicken und dann bekommt außer dir niemand dein posting zu sehen, außer du wählst einzelne personen aus.

unter photo faceboxes müsstest du noch "only me" wählen, damit niemand mit deinen bildern identifizierungen von personen vornehmen kann.

vergiss nicht, auf ok zu klicken.

liebe grüße
von susanne

Mittwoch, 23. September 2009

neue einstellungsmöglichkeiten für privaten angaben und wem sie zugänglich sein sollen (erinnert mich ein bisschen an die spaces von msn *lol*)

also klickt mal auf "my account"

und danach auf "

Privacy

Control how your personal information is shared on Multiply (Kontrolle, wie Sie Ihre persönlichen Informationen auf Multiply mit anderen teilen können)."



da findet ihr neue möglichkeiten, persönliche angaben einzutragen, sie freizugeben an einen bestimmten personenkreis oder aber auch euch abzuschotten, also eure privatsphäre auf multiply ganz nach belieben einzurichten.

http://multiply.com/setup/privacy

hier seht ihr zuerst die näheren möglichkeiten bezüglich nachnamens, geburtstag (und alters)-anzeige sowie übermittlung der e-mail-adresse

es folgen die einzeleinstellungen für kontakte, gruppen und gästebuch, wobei jeweils unterschieden werden kann zwischen:

jedermann
freunde meiner freunde
kontakte
kontakte außer online-freunde
und nur ich

dann folgen möglichkeiten, persönliche infos einzutragen (unter "view") und an bestimmte personenkreise freizugeben. - schauts euch mal an und wählt aus (oder auch nicht, lächel*) - nähere einzelheiten bitte erfragen, ich gebe gern antwort.

als letztes könnt ihr mit einem haken den meebo chat von multiply schachmatt setzen: Disable the Multiply chat bar

besonders wichtig erscheinen mir ganz oben unter der überschrift "my last name" = mein nachnamen die möglichkeiten:

Don't let anyone search for me by name > niemand mich mittels meines namens suchen lassen

und: Don't list me in "People you may know" > ich möchte nicht gelistet werden unter: "leute, die du vielleicht kennst"

mit diesen neuen möglichkeiten zu sicherheitseinstellungen ist multiply ein großes stück weitergekommen in punkto datensicherheit

liebe grüße
von susanne

Politische Rechte empört: Netz-Neutralität gefährdet angeblich Wirtschaft

Dienstag, 22 September 2009 14:55 von Manfred Kohlen

Nur wenige Stunden, nachdem Julius Genachowksi, Chef der US-Telekommunikationsbehörde FCC, seinen Plan für ein »Open Internet« veröffentlichte, regte sich der Widerstand bei einigen Senatoren der republikanischen Partei.

John Paczkowski von Digital Daily, einem Blog des Wall Street Journals, erzählt über den »schockierenden Zufall« (mit einem Augenzwinkern), dass nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Gesetzes-Antrags zur Netzneutralität die Gegenbewegung von Seiten der Republikaner laut wurde. Ach, welch Zufall! Genachowski, der sich der Zustimmung von US-Präsident Barack Obama sicher sein kann, erwartete das Aufbrausen der Republikaner, denn er weiß, wer hinter den Widersachern steckt.

Der Vorschlag zur Netzneutralität sieht einige Mittel zur Staatskontrolle vor, falls irgendwelche Investoren zu stark zulangen wollten oder die freie Meinungsäußerung über »ihre« Telekommunikationsleitungen behindern wollten. So sollen etwa alle Anwendungen von den Kommunikations-Unternehmen immer gleich behandelt werden - Anwendungen wie VoIP-Dienste dürfen also nicht wegen ihres Bandbreitenhungers behindert werden.

Senatorin Kay Baily Hutchison vertritt natürlich die Seite ihres Wahlkampf-Investors AT&T (Liste ihrer Wahlsponsoren hier),  der sicherlich gegen ein Gesetz zur Kontrolle des eigenen Netzes ist.  Hutchison: »Das Gesetz behindert Investitionen und damit neue Technologien«. Sie sei über die Richtung der FCC tief besorgt, und hätten Anleger nicht trotz der Wirtschaftskrise ihr »Geld in den Ausbau der Netze und in Online-Content- und Anwendungen gesteckt«, sähe es noch schlimmer mit der Wirtschaft aus. Diese Investoren regulieren zu wollen, behindere doch Investitionswillen und damit weitere Innovationen.

Die Senatoren John ThuneSam Brownback (auch von AT&T gesponsert) ), David VitterJames DeMint (und wer glaubt’s, hier taucht auch AT&T als Sponsor auf) sowie John Ensign (der vor allem Geld von einem Glücksspiel- und Hotelanbieter aus Las Vegas bezog - aber auch er stand auf AT&Ts politischer Besoldungsliste) schlossen sich Mrs. Hutchison an. Ensign warf eine eigene Rede in den Raum, in der er betonte, dass das Internet nur deshalb so florieren konnte, weil keinerlei staatlicher Eingriff da gewesen sei. Er sehe keinen Grund, das jetzt zu ändern. (dito),

Und Geldgeber AT&T gab über Jim Ciccone, seinen »Senior executive vice president of external and legislative affairs« zeitgleich die Parole aus: »Keine staatlichen Eingriffe in unser Mobilfunknetz!« Ciccones Titel und sein Geldbeutel sind sicher länger als die kurze Essenz seines noch längeren Statements. µ

Bundesparteien von Twitter überfordert -

Dienstag, 22 September 2009 13:03 von Manfred Kohlen

Kurz vor der Wahl hat sich eine PR-Agentur bei  modernen Kommunikationsmedien umgesehen  und ist enttäuscht: Die Parteien seien von Twitter völlig überfordert. Nur von Twitter? Wir finden: Nicht nur da sind sie unwissend und unkoordiniert.

Wir alle wissen, dass die großen Parteien schon lange von modernen Internet-Kommunikationsformen abgegrenzt sind. Die neue Twitter-Untersuchung von PR-Com bestätigt dies nur. Wir glauben, das Problem liegt noch tiefer: Wer Ziffern nicht kennt, kann auch nicht rechnen - und wer das Internet nicht kennt, kann auch nicht Twitter zur Kommunikation nutzen. Mangelnde Investition in die moderne Kommunikation »versemmelt« die Chancen der Parteien, konstatiert Kommunikations-Professorin Dr. Romy Fröhlich von der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Eine zandere Studie, die Teletrust neulich erhob, findet, dass die Wahlprogramme der meisten Parteien mit IT-Sicherheit und Datenschutz nicht viel anfangen können. Und die Kleinen wie etwa die Piratenpartei seien zu sehr auf das IT-Thema eingeschränkt.

Die Kinderporno-Diskussion wiederum zeigt, dass viele Politiker zu Realitätsverlust neigen und nicht verstehen, dass die von-der-Leyen-Schleier (also Netzsperren) nur vom momentanen Blick ablenken statt auf die Wurzel des Übels aufmarksam zu machen - und Gefahren für die freie Meinungsäußerung bergen. Und die Killerspiel-Debatten legen offen, dass Informationstechnik oft nur als Sündenbock gebraucht wird, aber einfach nicht im Verständnis-Horizont Vieler auftaucht.

Und nun kommt noch die Twitter-Studie, die Althergebrachtes bestätigt - die aber immerhin zeigt, dass Twitter im Mainstream angekommen ist.  »Eine strategische Nutzung der Plattform für den Wahlkampf ist nicht erkennbar, und wer präsent ist, erreicht nur äußerst bescheidene Follower-Zahlen«, heißt es hier. Und natürlich erkannte man dabei: Die meisten Twitter-Politiker-Accounts sind Fälschungen, der Nutzen für die Bürger sei damit nahe Null. So gebe es alleine über ein Dutzend gefälschte Angela-Merkel-Accounts; kein Politiker hätte sich die Mühe gemacht einen »Verfied Account« zu sichern. In den USA hatte wenigstens Barack Obama (oder zumindest sein Wahlkampfteam) einen fälschungssicheren Twitter-Account - und einen Vorzeige-Wahlkampf geführt.

Die Politik präsentiere sich in Deutschland insgesamt »unübersichtlich, unstrukturiert und chaotisch«. Mal ein Landesverband, mal eine Fraktion, mal Kandidaten, dann wieder Sympathisanten oder Ortsverbände. Mal mit dem einen Logo präsentiert, mal mit dem andern - das sieht nach mangelnder Absprache und gar keiner strategischen Ausrichtung aus.

Weil auf den Webauftrittem nicht einmal Logos wie die Integration in Twitter vorhanden sind, rechne wohl keiner damit, dass die Besucher der Website das Parteiprogramm oder ein Statement des Spitzenkandidaten twittern oder bookmarken wollen, erklärt PR-Com-Chef Alain Blaes.

Alain schreibt: »Die Auftritte der deutschen Parteien und Spitzenpolitiker bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing bieten kein grundsätzlich anderes Bild. Zwar sind hier die Nutzer- beziehungsweise Teilnehmerzahlen etwas höher als bei Twitter, sie bleiben alles in allem jedoch sehr bescheiden«. Und zieht die Konsequenz: »So entsteht eine katastrophale Signalwirkung gerade für die Politik-verdrossene junge Generation«.
Der Chef der PR-Agentur darf sich übrigens ohne Bedenken stärker über die Politiker aufregen, denn in der Straße, in der seine Agentur residiert, liegt zufälligerweise auch die psychologische Klinik, in der die Akutfälle eingeliefert werden. Also. Alain, nur zu! Die Rettung liegt nahe! (Manfred Kohlen).

es herbstet - das lässt sich nicht mehr übersehen *lächel*


 

 ein kleines herbstgeschenk


WUNDERSCHÖN!!


liebe grüße

von susanne

http://www.jacquielawson.com/viewcard.asp?code=1926041347783&source=jl999


Donnerstag, 17. September 2009

Google kauft ReCaptcha

Google hat ReCaptcha übernommen. Der Captcha-Service hilft nicht nur, Spam zu verhindern, sondern auch bei verschiedenen Digitalisierungsprojekten.

Captcha steht für Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart, und mittlerweile hat sicher jeder die kleinen Bilder mit Zeichen schon einmal irgendwo im Internet gesehen. Meist schützen sie Weblogs und Foren vor Spam-Kommentaren, da in der Regel nur Menschen die Zeichenketten identifizieren und in ein Formularfeld eintragen können, nicht jedoch Spam-Bots.

Ein Captcha-Service ist ReCaptcha, den Google nun für eine nicht genannte Summe übernommen hat. Das Besondere an ihm: er hilft bei Digitalisierungsprojekten. Werden Bücher oder Zeitungen gescannt und die OCR-Software ist nicht in der Lage, ein Wort zu erkennen, wird es als Captcha verwendet - also von einem Menschen entziffert.

Das funktioniert so: als Captcha werden zwei Worte angezeigt - eines, das die OCR-Software bereits erkannt hat und eines, an dem sie gescheitert ist. Der Benutzer tippt die beiden Worte ins Formularfeld: ist das bekannte Wort korrekt eingegeben worden, geht ReCaptcha davon aus, dass nun auch das bislang unbekannte Wort korrekt erfasst ist. Um Vertipper auszuschließen, wird das Wort allerdings mehreren Nutzern in Captchas präsentiert. (Daniel Dubsky)

Der Aktualitätscheck für den Flash Player, den Firefox mit dem letzten Update einführte, zeigt große Erfolge

Der Aktualitätscheck für den Flash Player, den Firefox mit dem letzten Update einführte, zeigt große Erfolge: mehrere Millionen Firefox-Nutzer stiegen auf die aktuelle Version um

Seit den Versionen 3.5.3 und 3.0.14 überprüft Firefox beim Update, ob der Flash Player des Nutzers auf dem aktuellen Stand ist und rät ihm, so das nicht der Fall ist, sich die neueste Version herunterzuladen. Wie Mozillas Ken Kovash nun in einem Weblog berichtet, ist der Aktualitätscheck ein voller Erfolg: 10 Millionen Firefox-Nutzer klickten sich bereits von dem Hinweis im Browser auf die Adobe-Seiten durch - man darf davon ausgehen, dass sich die meisten dort dann auch den aktuellen Flash Player holten.

Für die Sicherheit im Internet ist das ein großer Schritt, kam doch vor kurzem eine Untersuchung zu dem Ergebniss, dass nahezu vier Fünftel aller Internet-Nutzer mit veralteten Versionen des Flash-Players im Netz unterwegs waren.

Dass zeigt, dass die Internet-Nutzer durchaus update-bereit sind, wenn sie auf das Vorhandensein einer neuen Version hingewiesen werden. Die übliche Klickrate auf der Neuigkeiten-Seite nach einen Firefox-Update liegt Kovash zufolge bei 5 Prozent, schnellte aber nach dem Hinweis auf 30 Prozent hoch. (Daniel Dubsky